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Pfingsten vor 2000 Jahren gilt als die Geburtsstunde der Kirche. Was ist bis heute aus dem Kind geworden? Ist es mittlerweile schon erwachsen, macht es gute Schritte in ein sinnvolles Leben, handelt es verantwortungsvoll? Anmerkungen dazu.
Ohne Kirche wäre die Welt rauer. Zwar gibt es ethisches Handeln auch außerhalb christlicher Gemeinschaften, doch hat Jesus Christus auf den verantwortlichen Umgang mit dem Nächsten immer wieder mit deutlichen Worten hingewiesen. Hier ein Beispiel dafür aus Matthäus 25:
„Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn
Da es ihm an dieser Stelle um das Weltgericht geht, darf die andere Seite der Medaille nicht fehlen:
„Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn
Schwarz – weiß? Richtig – falsch? Darum geht es nicht. Es geht um die eigene, persönliche Entscheidung für oder gegen den Herrn. Zweitausend Jahre nach der Geburt der Kirche Christi ist diese Frage nach wie vor existent und auch existenziell. Im Lauf der Kirchengeschichte hat es zwar viele Irrungen und Wirrungen gegeben. Das enthebt uns aber nicht unserer eigenen Verantwortung
Wir müssen an uns selbst die Frage richten, ob wir gewachsen sind in der Liebe zu Gott und zum Nächsten, ob wir die Kirche des Herrn repräsentieren, ob wir ihren Wert, ihren Gehalt, ihre für die Menschheit ungeheuer wichtige Bedeutung von Generation zu Generation weiterzutragen bereit sind, quasi als eine Sukzession der Liebe.
Darin lehrt uns Heiliger Geist, der an Pfingsten vom Himmel herab kam, um uns Menschen zu wahrhaftigen Zeugen des Evangeliums zu machen. Entscheide dich, Mensch, werde erwachsen.
Foto: nuzza11 – stock.adobe.com