146099
Anhören
Grauhaarig ist die Person, die seitlich vom Altar liegt und schläft. Ein Junge läuft darauf zu. Was ist da los in der Kirche? – Kindergottesdienst mit dem Stammapostel. Das Thema: eine ganz bestimmte Stimme hören und verstehen.
Es war ein Kindergottesdienst ganz besonderer Dimension: Mehr als 2500 Teilnehmer waren am 11. Mai 2019 vor Ort in der Gemeinde Lavistown in Kapstadt (Südafrika). Und mehr als 50.000 weitere Zuschauer waren per Video-Übertragung angeschlossen.
„Ich verrate euch ein Geheimnis“, begann Stammapostel Jean-Luc Schneider: „Gerade haben wir gebetet – wir alle zusammen für jeden von uns.“ Denn wenn eine Gemeinde zusammenkommt, dann laute das Gebet auch: „Bitte, erhöre das Gebet meiner Schwester und meines Bruders.“ Also: „Heute haben viele, viele, viele Kinder ganz speziell für dich gebetet. Und ich bin sicher, dass Gott eure Gebete erhören wird. “
„Da kam der HERR und trat herzu und rief wie vorher: Samuel, Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört.“ – So lautete das Bibelwort aus 1. Samuel 3,10, dass die Kinder als Schauspiel in Szene setzten.
Die „Stimme Gottes“ über die Verstärkeranlage, ein schlafender Prophet Eli und sein weniger schlafender Schüler Samuel – das Ganze mit dem Stammapostel als Erzähler: So konnten die jungen Zuschauer miterleben, wie der kleine Samuel lernte, den Ruf Gottes zu erkennen, zu verstehen und auf sie zu hören.
„Gott spricht auch zu uns und er ruft uns“, sagte Stammapostel Schneider. „Vielleicht nicht so, wie er es bei Samuel getan hat. Zumindest was mich betrifft, hat Gott noch nie das Fenster des Himmels aufgetan, um mich zu rufen: ,Jean-Luc!` Aber Gott spricht zu uns.“
Mit Hilfe eines weiteren Rollenspiels und einer Bilder-Präsentation erarbeiteten die Kinder und der Kirchenleiter, wo die Stimme Gottes heute zu hören ist und wie sein Ruf heutzutage klingt:
Das Fazit des Stammapostels: „So, heute haben wir gelernt, dass Gott Samuel gerufen hat. Und als er das verstanden hat, hat er darauf gehört. Heute ruft uns Gott. Das ist unsere Aufgabe. Bist du mit deiner Aufgabe einverstanden? Ich danke dir dafür.“