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„Was steht ihr da und starrt Löcher in die Luft?“ So lautete – ins Heute übersetzt – die Frage, die fast ein Vorwurf war. Und dann der Appell: „Steht nicht rum. Packt es an.“ Warum Himmelfahrt aktueller ist denn je.
Okay, in der Bibel ist die Wortwahl eine etwas andere: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel?“, bekommen die Apostel von den beiden Männern zu hören, die gemeinhin als Engel identifiziert werden. „Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen“ (Apostelgeschichte 1,10.11).
Doch die Botschaft ist die gleiche: Verharrt nicht in Verwunderung oder Trauer, bereitet euch aktiv auf seine Rückkehr vor.
Genau das taten die Apostel dann auch – und zwar so eifrig, dass die Bibel ein Extra-Buch braucht, um davon zu erzählen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen:
Mit diesen Beispielen ist auch den Menschen heute ein Beispiel, ein Vorbild gegeben. Und so heißt die Botschaft entsprechend: Verharre nicht im Grübeln über ein biblisches Geschehen, dass du nicht verstehen kannst, oder in der Besorgnis darüber, wann Jesus Christus wiederkommt. Stattdessen leg los und tue was, damit es vorangeht.
Was zu tun ist, das hat die Apostelgeschichte vorgezeichnet:
Himmelfahrt, das war das Ende der Geschichte Christi auf Erden, und der Anfang des Christentums auf Erden. Zuvor hatte Jesus den Jüngern aber noch eine Verschnaufpause verordnet – bis zur Ausgießung des Heiligen Geistes. Und dann ging es los.
Zehn Tage sind es noch bis Pfingsten. Zeit genug, sich ganz persönlich mal einen Punkt aus dem Aktionsprogramm der ersten Christen vorzunehmen. Und dann geht es so richtig los.
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